Kirche ist wieder gesund

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ist am Samstag die grundlegend sanierte Bartholomäuskirche in Emtmannsberg mit einem Festgottesdienst wieder eingeweiht worden.

Auslöser für die rund eineinhalb Millionen Euro teure Sanierung war, dass Feuchtigkeit in das Kirchschiff und in den Kirchturm eingedrungen war und sich die morschen Dachbalken verschoben hatten. Selbst die Kirchenglocken mussten daraufhin schweigen. Bei großen Schwingungen hätte der ganze Turm einstürzen und auf den Kirchenraum fallen können. Im Zuge der Arbeiten wurden nicht nur die tragenden Balken neu ausgerichtet und das Dach neu eingedeckt, sondern auch das komplette Gemäuer wetterfest gemacht.


Pfarrerin Beate Wihowski freute sich, dass die Pfarrkirche nach vielen Jahren voller Planen, Sammeln, von zahlreichen Veranstaltungen, wie dem Verkauf von Christbäumen oder der Versteigerung von bemalten Straußeneiern, wieder saniert werden konnte. „Glücklich sind wir auch über den neuen Anstrich, dessen freundliche Farbgebung unsere Kirche schon von aller Weite wahrnehmen lässt.“

Vor dem Festgottesdienst mit Regionalbischöfin Dorothea Greiner wurde in der alten Schule neben der Kirche die Ausstellung „Blumen, Blüten und Vergehen“ des Ahorntaler Fotografen Ernst Tränkenschuh eröffnet. Sie kann bis 9. Juni Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie im Anschluss an den Gottesdienst besichtigt werden. Unter 0 92 09/2 46 können auch Führungen vereinbart werden. Die Bilder sind zu kaufen, 15 Prozent des Erlöses kommen der Sanierung der Fresken in der Bartholomäuskirche zugute. sfh